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Die Leuchtenburg -

Königin des Saaletales

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Denkmäler

Eines der bekanntesten Denkmäler im Land ist das Kyffhäuserdenkmal, ein 81 Meter hohes, weithin sichtbares Denkmal auf dem gleichnamigen Gebirge bei Bad Frankenhausen. Es wurde 1890 bis 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Es ist nach dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica das drittgrößte Denkmal Deutschlands.

Kirchen und Klöster

Die bedeutendsten der etwa 2500 Sakralbauten Thüringens stammen aus der Gotik und stehen in den Zentren der historischen Städte. Beispiel: Erfurt mit dem Erfurter Dom.

Museen

Die Museumslandschaft Thüringens hat ihren Schwerpunkt in Weimar mit seinen klassischen Dichtern, Musikern und Künstlern. Aber auch in einigen anderen Städten im Land liegen bedeutsame Museen.


Theater

Die Theaterlandschaft in Thüringen ist – bedingt durch die lange Kleinstaaterei – ebenfalls noch heute vielfältig. Das bedeutendste Theater des Landes ist das Deutsche Nationaltheater Weimar. Für Sie als Hotelgast finden sich auch in Gera oder Jena immer wieder interessante Aufführungen im jeweils aktuellen Spielplan.

Architektur

In Thüringen sind Bauwerke aus den Stilepochen seit der Romanik erhalten. Ein romanisches Bauwerk  von großer Bedeutung ist die Wartburg in Eisenach.

Kultur in Thüringen

Die Kultur Thüringens ist durch die lange politische Zersplitterung (bis 1920) besonders vielfältig. Diese Vielfalt hat sich bis heute erhalten und findet in den ehemaligen Residenzen im Land Ausdruck. Parallel zur Vielfalt der Landesteile verbinden aber vor allem die ähnliche Küche sowie die ähnlichen Feste und Bräuche.

Burgen und Schlösser

Die hügelige Landschaft mit vielen Taleinschnitten sowie die zentrale Lage im deutschen Kulturraum begünstigten schon seit dem frühen Mittelalter die Anlage von Burgen im Freistaat.

1918 gab es in Thüringen noch acht Monarchien mit eigener Residenz. Diese Residenzen sind heute die größten und bedeutendsten Schlösser Thüringens. So war Weimar der Hauptsitz der Ernestiner.

Brauchtum und Küche

Thüringen besitzt kein signifikantes einheitliches Brauchtum, vielmehr unterscheidet sich dieses von Dorf zu Dorf und von Region zu Region. Im ganzen Land begangen wird in fast jedem Dorf alljährlich die Kirmes als zentrales Dorffest. Die Mühlhäuser Kirmes ist hierbei nach eigenen Angaben die größte in Deutschland. Der Eisenacher Sommergewinn ist das größte Frühlingsfest Deutschlands, das alljährlich 3 Wochen vor Ostern mit einem großem Festzug gefeiert wird. Auch Schützenfeste sind in einigen Landesteilen ein fester Bestandteil der dörflichen Lebenskultur.

Traditionsreiche Feste sind darüberhinaus das Rudolstädter Vogelschießen, der Weimarer Zwiebelmarkt, der Erfurter Weihnachtsmarkt sowie die Domstufen-Festspiele in Erfurt.

Die tradtionelle Thüringer Küche ist reich an Fleisch und eher deftig. Bekannte Spezialitäten sind die Thüringer Klöße, die Thüringer Rostbratwurst und das Rostbrätel.  

Bier ist das bedeutendste Getränk in Thüringen, besonders das Köstritzer Schwarzbier ist bundesweit bekannt. Pils und andere Biersorten werden in den vielen kleinen und mittelständischen Brauereien des Landes produziert. Zentrum des Weinbaus ist die Stadt Bad Sulza im Ilmtal. Sie gehört zum Weinbaugebiet Saale-Unstrut.


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